Geschichte der Villa

Geschichte der Villa

Das Grundstück, auf dem sich heute die Villa Ariston befindet, wurde bereits 1890 erstmals in den Grundbüchern als Eigentum von Frau Anne Pick, der Witwe des Dr. Julius aus Ozora in Ungarn, erwähnt.

1898 ging das Grundstück in das Eigentum von Baronin Hedwig von Haas-Teichen aus Wien über, die 1908 Oswald Meese mit dem Projekt der Villenerbauung beauftragte. Daher wird dieses Jahr als das Geburtsjahr der Villa angenommen.

Die Villa wurde mehrere Male erweitert und adaptiert. Ihr jetziges Aussehen verdankt sie den Adaptierungen, die Carl Seidl, Architekt in Wien und Opatija, in den Jahren 1915 und 1924 durchführte und die Villa damit in ein mediterranes Kleinod verwandelte, das aus dem Felsen über dem Meer emporzuragen scheint. Das weitläufige, die Villa umgebende Land wurde in dieser Zeit in einen ruhigen Park im englischen Stil umgewandelt und auch heute noch steht, wie manche behaupten, vor der Villa stolz die älteste Palme von Opatija.

Zwischen den beiden Weltkriegen war die Villa im Besitz des italienischen Prinzen Andrea Boncompagni, danach ging sie in das Eigentum der jüdischen Familie Papo über und wurde in den 1960er Jahren zu einem Hotel und Restaurant umfunktioniert.

Nachdem die Villa die Namen Villa Haas und Villa Papo trug, wurde sie in Villa Ariston umbenannt – der Name stammt aus dem Griechischen (aristos) und bedeutet „der Beste“, „der Edelste“.

Das Innere der Villa wurde fast zur Gänze erhalten. Die Wände zieren Gemälde niederländischer Meister aus dem 17. Jahrhundert, die die Baronin Hedwig, Schlachten und lombardische Stillleben zeigen. Auf der Innenseite des Eingangs in die Villa befindet sich ein Exemplar antiker Bildhauerkunst, die Kopie des Auriga, des Wagenlenkers von Delphi.

  • Villa Ariston povijest
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